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Monatsspruch April 2021

Monatsspruch April 2021, Kol. 1,15

 

Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene von der ganzen Schöpfung.

 

Zunächst möchte ich etwas auf den unsichtbaren Gott eingehen mit dessen Unsichtbarkeit viele Menschen Probleme haben, weil sie nur glauben was sie sehen.

Zugegebener Maßen auch mir fällt es leichter zu Glauben, wenn ich unmittelbar Augenzeuge eines Ereignisses bin. Aber andererseits lehrt uns Saint-Exupe’ry im kleinen Prinz: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Vieles für unsere Augen unsichtbare gibt es in unserer Umgebung. Die Schallwellen beim Sprechen können wir nicht sehen, dazu benötigen wir die Ohren, für den Empfang der Funkwellen brauchen wir ein Radio. Auch um Röntgenstrahlen sichtbar zu machen benötigen wir einen Röntgenfilm bzw. Detektometer oder fluorzierendes Material.

Auch nach der Physik beträgt der Anteil der bekannten Materie im Kosmos nur 5%. Lebewesen, Planeten und Sterne sind darauf aufgebaut. Astronomische Beobachtungen aber legen nahe, daß es im Universum weitaus mehr von einer unbekannten Materieform geben muß, die sich bislang dem direkten Nachweis entzieht.*):  VDI-Nachrichten Nr22/23-2017, S.18.

Was ich aber mit meinen Augen sehen kann sind Gottes wunderbare Werke in der Schöpfung, die zum Beispiel jetzt gerade wieder aus scheinbar toten Ästen ergrünt und blüht.

Als größtes hat sich Gott als Mensch in Jesus sichtbar gemacht. In den Evangelien erfahren wir durch das Leben von Jesus, wie Gott „tickt“ und wie sehr er uns liebt.

Aber auch wie sehr Jesus Gott den Vater liebt, daß er seinen Willen erfüllt hat und als Gottes Lamm sich für unsere Sünden hat opfern lassen. Er war gehorsam bis ans Kreuz, darum hat ihn Gott erhöht und vom Tod auferweckt (Phil.2, 8). Er ist der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

Jesus ist in der Industriesprache der Prototyp, das Erstmuster das alle Anforderungen Gottes erfüllt hat und deshalb von Gott auferweckt wurde. Auf Jesu Bitte hin (Joh.17,24) werden auch seine Nachfolger nach Ihrem Tod in Serie auferstehen und bei ihm sein. In einer Herrlichkeit welche kein Auge je gesehen, kein Ohr gehört und noch nie in eines Menschen Herz gekommen ist (1.Kor.2;9). Welch eine wunderbare Zukunftsperspektive.

 

Zum Schluß möchte ich als Denkanstoß vom französischen Wissenschaftler und Mathematiker einige Gedanken anfügen:

Er sagte: Gott ist oder er ist nicht. Bekannt als Wette des Blaise Pascal.

Bei der Wette gilt als Einsatz mein Leben. Entweder ich entscheide mich für Jesus und glaube, daß er für mich gestorben ist oder ich glaube, daß alles nicht wahr ist.

1.       Wenn ein Mensch diese Wette nicht eingeht, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, daß das Evangelium nicht wahr ist.

2.      Wenn ich mich für Jesus entscheide und liege recht in meiner Annahme - habe ich alles gewonnen. Ich habe hier schon inneren Frieden, sowie Geborgenheit erfahren und werde wie Jesus auferstehen. Liege ich falsch habe ich nichts zu verlieren.

3.      Lehnt ein Mensch den christlichen Glauben ab und er hat recht, hat er nichts gewonnen. Sollte er aber falsch liegen, hat er alles verloren auch das ewige Leben.

 

Herbert Weisel