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Alltagsgedanken

Man grüßt sich!

 

Wenn ich meine kleine morgendliche Tour mit dem Rad durch oder um unser Dorf sehr früh mache, treffe ich manchmal keinen einzigen Menschen. Das ändert sich ab 6.30 Uhr; da sind oft die Hundebesitzer unterwegs oder Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit.
Was mich erstaunt und erfreut: man grüßt sich. Und das in allen Altersgruppen. Es sind auf alle Fälle mehr, als wenn ich tagsüber unterwegs bin.
Das ist etwas Schönes. Für einige Sekunden stellt sich so etwas wie „Vertrautheit“ ein. Man kennt sich nicht, aber hier ist auch ein „Mensch“ unterwegs.

Unser Wohlbefinden ist von solch kleinen und größeren „Zu- und Hinwendungen“ im Alltag abhängig. Das funktioniert auch nur, wenn das alles auf Gegenseitigkeit beruht.
Auch hier das Prinzip geben und nehmen. Wir sind auf ein „Echo“ angewiesen, sonst
„vertrocknet“ auf Dauer unser Gefühlskanal im Miteinander.

Dafür möchte ich heute mal Gott danken: für die Menschen, die mir „Echo“ geben
oder denen ich ein Lächeln oder mehr schenken kann.

Evi Oberacker